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Supply Chain Management noch immer unbeliebt
Wednesday, 21 October 2009 07:21
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Supply Management scheint für viele Unternehmen immer noch ein Fremdwort zu sein. Vor allem mittelständische Unternehmen verlieren vermutlich viel Geld, weil sie ihre Lieferkette nicht genauer unter die Lupe nehmen. Der Grund: In vielen Fällen fehlen den Firmen schlicht die Kenntnisse hierzu. Jedes vierte Industrieunternehmen beklagt eigene Know-how-Defizite bei der Optimierung der Supply Chain, 58 Prozent glauben, dass sie derzeit nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen. Auch das mangelnde Zusammenspiel von Einkauf, Logistik und Produktentwicklung führt unter dem Strich zu wenig Effizienz. Das ist das Ergebnis einer Studie, deren erste Ergebnisse die Münchner Einkaufsberatung Araia aus Anlass des 26. Deutschen Logistikkongresses in Berlin vorab präsentiert. Insgesamt wurden 77 Einkäufer, Supply Chain Manager, Einkaufsleiter (CPOs) und Finanzvorstände deutscher Industrieunternehmen befragt.
Neben der Optimierung der Lieferkette nutzen Unternehmen vor allem zwei weitere Ansätze zur Verbesserung des Einkaufs derzeit kaum: die Reduktion von Varianten und ein kostenorientiertes Produktdesign Redesign to Cost, RTC). Beide Hebel beeinflussen nicht nur die direkten Lieferkonditionen, sondern haben häufig auch erhebliche Auswirkungen auf die Logistikkosten. 41 Prozent der Unternehmen sehen Kompetenzdefizite, wenn es darum geht, durch eine Verringerung der Produktvarianten weniger Teile in größeren Stückzahlen einzukaufen. Kosten sparen durch veränderte Produktspezifikationen – bei diesem Ansatz beklagen 33 Prozent fehlendes Know-how. Dabei sehen die meisten Unternehmen bei richtiger Anwendung dieser Methoden durchaus Einsparpotenziale, mit denen man sich im Kostenwettbewerb abheben könnte: Direkt hinter der optimierten Lieferkette gehören Variantenreduktion und RTC zu den drei Hebeln im Supply Management, die aus Sicht der meisten Befragten noch nicht ausreichend genutzt werden (jeweils 53 Prozent).
www.araia.com

 

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